Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Gültig seit 12. Oktober 2026Frühere Fassungen (1)

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen der Benchkram Software GmbH, Gartenstr. 55, 70563 Stuttgart (nachfolgend „Anbieter" oder „wir") und den Nutzern der Plattform „Neely" (nachfolgend „Nutzer" oder „Sie").

(2) Die AGB gelten sowohl für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB als auch für Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, insbesondere für Vereine (eingetragene und nicht-eingetragene) sowie deren Vertretungsberechtigte.

(3) Entgegenstehende oder abweichende Geschäftsbedingungen des Nutzers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

(4) Die jeweils aktuelle Fassung der AGB ist unter /terms abrufbar.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter betreibt unter der Bezeichnung „Neely" eine webbasierte Software-as-a-Service-Plattform (SaaS) zur Organisation und Verwaltung von Sportmannschaften und -vereinen.

(2) Der Zugriff auf die Plattform erfolgt über einen Webbrowser. Ein Download oder eine lokale Installation ist nicht erforderlich.

(3) Der Anbieter schuldet die Bereitstellung der Plattform in ihrer jeweiligen aktuellen Version. Ein Anspruch auf die Beibehaltung bestimmter Funktionen oder Eigenschaften besteht nicht, sofern die wesentlichen Vertragszwecke gewahrt bleiben.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Der Vertrag über die Nutzung der Plattform kommt durch die Registrierung eines Nutzerkontos zustande. Die Registrierung erfolgt durch Annahme einer Einladung zu einem Team oder Verein oder durch Erstellung eines neuen Teams oder Vereins.

(2) Vor der erstmaligen Nutzung der Plattform wird der Nutzer aufgefordert, diese AGB ausdrücklich zu akzeptieren. Die Nutzung der Plattform ist erst nach Akzeptanz der AGB möglich.

(3) Nutzungsvoraussetzung für ein eigenständiges Nutzerkonto ist die Vollendung des 16. Lebensjahres; der Nutzer bestätigt dies bei Annahme dieser AGB. Für jüngere Personen gilt § 6.

(4) Juristische Personen, insbesondere Vereine, werden durch ihre jeweils vertretungsberechtigten Organe vertreten. Der Registrierende versichert, zur Vertretung berechtigt zu sein.

§ 4 Leistungsbeschreibung

(1) Die Plattform dient der Organisation und Verwaltung von Sportmannschaften und Vereinen. Der Anbieter stellt hierfür insbesondere Funktionen aus folgenden Bereichen bereit: Team- und Vereinsverwaltung, Termin- und Anwesenheitsplanung, Kommunikation (Benachrichtigungen und Nachrichten), die Verwaltung minderjähriger Teilnehmer über das Modell der verwalteten Spieler (§ 6), die Veröffentlichung von Spieltagseiten sowie den programmatischen Zugriff über Schnittstellen (API, MCP). Der konkrete, jeweils verfügbare Funktionsumfang ergibt sich aus der Plattform in ihrer aktuellen Version und kann nach Maßgabe von § 2 Abs. 3 weiterentwickelt, erweitert oder angepasst werden.

(2) KI-gestützte Funktionen: Die Plattform kann KI-gestützte Dienste (künstliche Intelligenz) nutzen, um intelligente Funktionen bereitzustellen. Hierfür können Nutzerdaten an KI-Dienstleister (insbesondere Anthropic, Claude) zur Verarbeitung übermittelt werden. Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich zum Zweck der Funktionsbereitstellung und im Einklang mit unserer Datenschutzerklärung. Anthropic ist als Auftragsverarbeiter im Sinne des Art. 28 DSGVO eingebunden.

(3) Nutzergesteuerte Clients und KI-Assistenten: Bindet der Nutzer über ein eigenes Personal Access Token einen selbst gewählten Client oder KI-Assistenten an (Abs. 1), handelt dieser im Auftrag und unter der Kontrolle des Nutzers. Der vom Nutzer gewählte Anbieter eines solchen Clients oder KI-Dienstes ist — anders als bei den plattformseitigen KI-Funktionen nach Abs. 2 — kein Auftragsverarbeiter des Anbieters. Sämtliche über diese Schnittstelle vorgenommenen Abrufe und Aktionen (insbesondere das Erstellen, Ändern und Löschen von Inhalten sowie das Auslösen von Benachrichtigungen und Mitteilungen) werden dem Nutzer zugerechnet; er trägt hierfür die Verantwortung wie für eigene Handlungen. Einzelheiten zur Datenverarbeitung regelt § 8 Abs. 5 der Datenschutzerklärung.

§ 5 Nutzerpflichten

(1) Der Nutzer ist verpflichtet:

  1. bei der Registrierung und Nutzung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese aktuell zu halten;
  2. seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen;
  3. die Plattform nicht missbräuchlich zu nutzen, insbesondere keine automatisierten Zugriffe (Scraping, Bots) durchzuführen; ausgenommen ist der Zugriff über die vom Anbieter bereitgestellten Programmierschnittstellen (Personal Access Token, MCP) im Rahmen ihrer Zweckbestimmung;
  4. keine rechtswidrigen, beleidigenden, diskriminierenden oder anderweitig unzulässigen Inhalte über die Plattform zu verbreiten;
  5. für selbst eingestellte Inhalte (insbesondere Rundnachrichten, Nachrichten, Profilangaben) die volle Verantwortung zu tragen;
  6. die geltenden Gesetze, insbesondere das Datenschutzrecht, bei der Nutzung der Plattform zu beachten.

(2) Bei einem Verstoß gegen diese Pflichten ist der Anbieter berechtigt, das Nutzerkonto vorübergehend zu sperren oder bei schwerwiegenden Verstößen fristlos zu kündigen.

§ 6 Minderjährige

(1) Ein eigenständiges Nutzerkonto setzt die Vollendung des 16. Lebensjahres voraus (Art. 8 Abs. 1 DSGVO i.V.m. der nationalen Umsetzung). Jüngere Personen können die Plattform nur über ein Jugendkonto (Abs. 6) nutzen.

(2) Für die sportliche Teilnahme von Kindern unter 16 Jahren steht das Modell der „verwalteten Spieler" zur Verfügung. Hierbei legt ein Erziehungsberechtigter ein Spielerprofil für das Kind innerhalb seines eigenen Nutzerkontos an. Das Kind erhält kein eigenes Konto, keine eigene E-Mail-Adresse und keinen eigenen Zugang.

(3) Der Erziehungsberechtigte, der den verwalteten Spieler anlegt (nachfolgend „Eigentümer"), ist für die Daten des Kindes verantwortlich. Er bestätigt mit Anlegen des verwalteten Spielers, zur Vertretung des Kindes berechtigt zu sein und in die Datenverarbeitung einzuwilligen.

(4) Der Eigentümer kann einem weiteren Nutzerkonto (z.B. anderem Elternteil) geteilten Zugriff auf den verwalteten Spieler einräumen. Der geteilte Zugriff umfasst die Einsicht in Termine, die Anwesenheitsverwaltung und den Empfang von Benachrichtigungen für den verwalteten Spieler sowie die Einsicht in die Teams des verwalteten Spielers (Teamseite mit Kader, Terminen und Anwesenheitsdaten).

(5) Die Bearbeitung des Spielerprofils (Name, Geburtsdatum, Geschlecht) ist ausschließlich dem Eigentümer vorbehalten.

(6) Ein Jugendkonto ist ein Nutzerkonto, das mit dem Nutzerkonto eines Erziehungsberechtigten (nachfolgend „Betreuer") verknüpft ist. Für eine Person unter 16 Jahren schließt der Betreuer den Vertrag, nimmt diese AGB und deren Änderungen (§ 13) für sie an und erteilt die Einwilligung in die Datenverarbeitung; er bestätigt, zur Vertretung berechtigt zu sein. Der Betreuer verwaltet das Jugendkonto im von der Plattform vorgesehenen Umfang, hat jedoch keinen Zugriff auf die Zugangsdaten der Person. Die Verknüpfung kann nur der Betreuer beenden und erst, wenn die Person das 16. Lebensjahr vollendet hat; ab diesem Zeitpunkt nimmt die Person die AGB selbst an.

§ 7 Geistiges Eigentum

(1) Sämtliche Rechte an der Plattform, einschließlich Software, Design, Marken und Inhalte, stehen der Benchkram Software GmbH zu.

(2) Der Nutzer behält die Rechte an den von ihm eingestellten Inhalten (z.B. Nachrichten, Profilbilder, Vereinslogos). Der Nutzer räumt dem Anbieter ein einfaches, nicht übertragbares, zeitlich auf die Vertragslaufzeit beschränktes Nutzungsrecht ein, soweit dies für die Erbringung der vertraglichen Leistungen erforderlich ist.

(3) Eine darüber hinausgehende Vervielfältigung, Verbreitung oder öffentliche Zugänglichmachung der Plattform oder ihrer Bestandteile ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters untersagt.

§ 8 Haftungsbeschränkung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf.

(3) Für Datenverluste haftet der Anbieter nur im Rahmen der vorstehenden Absätze und nur insoweit, als der Schaden auch bei einer angemessenen Datensicherung durch den Nutzer eingetreten wäre.

(4) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

(5) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters — gleich aus welchem Rechtsgrund — ausgeschlossen.

§ 9 Verfügbarkeit

(1) Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der Plattform. Ein Anspruch auf eine bestimmte Verfügbarkeitsquote besteht nicht.

(2) Geplante Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit vorab angekündigt und in nutzungsarme Zeiten gelegt.

(3) Der Anbieter haftet nicht für Einschränkungen der Verfügbarkeit, die auf höherer Gewalt, Störungen bei Drittanbietern (z.B. Cloud-Hosting, Zahlungsdienstleister) oder sonstigen vom Anbieter nicht zu vertretenden Umständen beruhen.

§ 10 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Der Nutzer kann ihn jederzeit ohne Einhaltung einer Frist kündigen; die Kündigung erfolgt durch Löschung des Nutzerkontos in den Kontoeinstellungen. Der Anbieter kann den Vertrag mit einer Frist von einem Monat in Textform an die im Nutzerkonto hinterlegte E-Mail-Adresse kündigen.

(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.

(3) Die Kündigung durch den Nutzer wirkt sofort. Zeigt die Plattform vor der Bestätigung der Löschung eine Nachfrist an, kann der Nutzer sein Konto bis zu deren Ablauf reaktivieren; die Kündigung wirkt dann mit Ablauf der Nachfrist. Mit Wirksamwerden der Kündigung werden die personenbezogenen Daten des Nutzers unwiderruflich gelöscht; § 12 Abs. 4 bleibt unberührt. Dies gilt auch, wenn der Betreuer ein Jugendkonto löscht.

§ 11 Widerrufsrecht

Widerrufsbelehrung

Wenn Sie Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind, steht Ihnen ein Widerrufsrecht nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen zu:

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Benchkram Software GmbH, Gartenstr. 55, 70563 Stuttgart, E-Mail: support@) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein per Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts bei digitalen Inhalten

Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Lieferung von nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalten vorzeitig, wenn der Anbieter mit der Ausführung des Vertrags begonnen hat, nachdem der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und der Verbraucher seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrags sein Widerrufsrecht verliert (§ 356 Abs. 5 BGB).

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

  • An: Benchkram Software GmbH, Gartenstr. 55, 70563 Stuttgart, E-Mail: support@
  • Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung: Neely
  • Bestellt am (*) / erhalten am (*)
  • Name des/der Verbraucher(s)
  • Anschrift des/der Verbraucher(s)
  • Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
  • Datum

(*) Unzutreffendes streichen.

§ 12 Datenschutz

(1) Der Schutz personenbezogener Daten ist dem Anbieter ein zentrales Anliegen. Einzelheiten zur Datenverarbeitung — insbesondere die eingesetzten Auftragsverarbeiter und etwaige Datentransfers in Drittländer — entnehmen Sie bitte unserer gesonderten Datenschutzerklärung, abrufbar unter /privacy.

(2) Die Plattform wird in der Europäischen Union gehostet.

(3) Der Anbieter bietet Vereinen auf Wunsch einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AV-Vertrag) gemäß Art. 28 DSGVO an, in dem die Verantwortlichkeiten zwischen Verein (als Verantwortlichem) und Anbieter (als Auftragsverarbeiter) für die vereinsbezogene Datenverarbeitung geregelt werden.

(4) Finanzbezogene Daten (insbesondere Zahlungsvorgänge, Rechnungen, SEPA-Transaktionen) werden gemäß den Anforderungen der GoBD und § 147 AO für einen Zeitraum von 10 Jahren aufbewahrt.

§ 13 Änderungen dieser AGB

(1) Der Anbieter kann dem Nutzer Änderungen dieser AGB im Verfahren nach Abs. 2 und 3 anbieten, wenn die Änderung

  1. erforderlich ist, um zwingende gesetzliche oder behördliche Vorgaben umzusetzen, oder um eine Lücke zu schließen, die durch die Unwirksamkeit einer Bestimmung infolge einer Gesetzesänderung oder höchstrichterlicher Rechtsprechung entstanden ist und die Durchführung des Vertrags erschwert;
  2. rein redaktionell ist (z. B. Korrektur von Schreibfehlern, Aktualisierung von Verweisen oder Kontaktdaten);
  3. für den Nutzer ausschließlich vorteilhaft ist;
  4. Abläufe der Vertragsabwicklung betrifft, etwa Kommunikations- oder Supportwege; oder
  5. Regelungen für neue, zusätzlich angebotene Funktionen trifft, deren Nutzung für den Nutzer freiwillig ist.

In keinem Fall dürfen in diesem Verfahren die Hauptleistungen, das Entgelt, die Laufzeit, die Kündigungsregelungen oder die Haftung zum Nachteil des Nutzers geändert oder das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung zu seinen Lasten verschoben werden.

(2) Der Anbieter teilt die Änderungen per E-Mail an die im Nutzerkonto hinterlegte Adresse mit; die Mitteilung enthält die geänderten Bestimmungen und die vollständige neue Fassung. Sie muss dem Nutzer spätestens einen Monat vor dem Wirksamwerden zugehen. Zusätzlich kann der Anbieter in der Plattform auf die Änderungen hinweisen. Der Nutzer kann den Änderungen bis zu ihrem Wirksamwerden widersprechen, z. B. per E-Mail oder über die dafür vorgesehene Funktion in der Plattform. Er kann ihnen auch vorher ausdrücklich zustimmen; dann gelten sie für ihn ab der Zustimmung. Widerspricht er nicht rechtzeitig, gilt seine Zustimmung als erteilt. Auf das Widerspruchsrecht, die Frist und die Bedeutung seines Schweigens weist der Anbieter in der Mitteilung gesondert hin.

(3) Widerspricht der Nutzer, gelten für ihn die bisherigen AGB fort; der Anbieter kann den Vertrag in diesem Fall nach § 10 Abs. 1 ordentlich kündigen. Der Nutzer kann den Vertrag bis zum Wirksamwerden der Änderungen kostenfrei auf diesen Zeitpunkt kündigen; im Voraus gezahlte Entgelte für die Zeit danach erstattet der Anbieter anteilig.

(4) Alle anderen Änderungen werden nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers wirksam; der Anbieter kann sie z. B. beim Login abfragen. Stimmt der Nutzer nicht zu, gilt der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen fort. Das Recht beider Parteien zur ordentlichen Kündigung nach § 10 bleibt unberührt.

§ 14 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dem Verbraucher dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts des Staates entzogen wird, in dem er seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

(2) Ist der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag Stuttgart. Gegenüber Verbrauchern gilt der gesetzliche Gerichtsstand gemäß der EU-Verordnung über die gerichtliche Zuständigkeit.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

(4) Erklärungen und Mitteilungen im Zusammenhang mit diesem Vertrag bedürfen der Textform (§ 126b BGB). Die Übermittlung per E-Mail genügt der Textform.